10.06.2016

Nachdem Ländergrenzen für uns schon lange keine Besonderheit mehr, auf einer Fahrt oder einem Lager, sind, haben wir uns auf dem Pfingstlager mal mit einer anderen Art von Grenze befasst.

In einer Zeit, in der man für sein Abendessen nur noch den Beutelinhalt in heißes Wasser rühren oder die Dose bei mittlerer Hitze erwärmen muss, ist es schon lange nicht mehr selbstverständlich, dass man selbst mit frischen Zutaten kocht. So war unser Motto schnell gefunden und es sollte nur auf Feuer gekocht werden. Natürlich alles frisch.

Als nächstes stand die Suche nach einem Platz an und wir wurden schließlich auf dem Judentenberg fündig. Sonderlich weit musste es ja nicht sein, wir hatten ohnehin ein ganz anderes Ziel vor Augen.

Am Pfingstfreitag ging es dann mit einer großen Kiste frischer Lebensmittel im Gepäck los. Schnell haben wir unsere Jurte aufgebaut und nebenher schon gleich unsere Kochstelle vorbereitet. So besonders sind Steaks auf dem Feuer jetzt zwar nicht, aber das sollte sich die nächsten Tage noch ändern.

Gefrühstückt wurde mit frisch aufgebackenen Brötchen und Rührei. Doch die Königsdisziplin war die Reispfanne mit verschiedenen Gemüsesorten und einem Salat. Des Weiteren gab es ein großes Barbecue, bei welchem alles gegrillt wurde was man sich vorstellen kann, einen Eintopf, Maultaschen und sogar einen Pudding mit frischen Erdbeeren.

Am Ende waren auf jeden Fall alle überzeugt, dass es sich lohnt selbst und frisch zu kochen und, dass man auch ohne einem elektrischen Herd sehr gut auskommen kann, zumindest für ein paar Tage.

Seid wach, allzeit bereit!
Eure RR Sprecher

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