17.08.2026

Unter dem Lagermotto Peace, Love und Action machten sich 40 Pfadfinder auf dem Weg nach Nesse-Apfelstädt. In den 7 Tagen haben die kleinen und großen Scouts so einiges erlebt. In mehreren Workshops und Spielen beschäftigten sich die Lagerteilnehmer unter anderem mit dem Thema Krieg und Frieden. Auf spielerischer Weise war die Aufgabe herauszufinden, was alles zum Krieg führen kann. Eingeteilt in vier Gruppen erarbeiteten die Kinder und Jugendlichen im Alter von 7 bis 18 Jahren sozusagen den Frieden. Wie kann man Konflikte lösen, was trägt zum Frieden bei, was muss man selbst tun, damit Frieden herrscht? Ein schwieriges Thema, was aber alle Teilnehmer schnell verstanden haben.

In den verschiedenen Workshops stellten die Scouts Peace-Abzeichen und Friedensbanner her, was allen sehr viel Spaß bereitete. Was natürlich nicht fehlen durfte, waren, typisch Pfadfinder, die Gute Taten. Jedes Team hatte dabei die Aufgabe im nahegelegenen Dorf bei wildfremde Menschen Gute Taten auszuführen. Verwundert und zugleich sichtlich erfreut gaben die Dorfbewohner den Kindern und Jugendlichen verschiedenste Aufgaben. Mit Stolz entfernte man Unkraut, erntete Gemüse und half beim Aufräumen.

An zwei Tagen waren die verschiedene Altersgruppen ganz für sich. Die Wölflinge, 7-11 Jahren, gingen in ein Altersheim um sich mit den Bewohnern zu beschäftigen. Die betagten Menschen hatten sichtlich Spaß mit den kleinsten Pfadfindern. Für die Pfadfinderstufe der 11-14jährigen hieß es, nach einem spannenden Kinobesuch außerhalb vom Lagerplatz in der Natur zurecht zu kommen und auch inmitten der Natur zu nächtigen. Die 14-16jährigen der Pfadfinderstufe nahmen die Herausforderung in einem Kletterwald an. So manch Einer wagte sich dabei an die schwierigsten Parcours. Zur späten Stunde ging es dann zu einem kleinen Ausflug nach Erfurt.

Ein weiteres Thema waren Upcycling-Workshops. Kronkorken Pins und Kronkorken-Kerzen war dabei das Thema. Bekocht von vier Pfadimamas gab es jeden Tag leckeres Essen, was alle Lagerteilnehmer auch öfters bestätigten. Einfach klasse Lagerköchinen, sie hatten jederzeit die Lagerküche im Griff. Was allerdings nicht so ganz klappte, waren die nächtlichen Küchenzeltbesucher. Zu einem waren da die Leiterrunde, die sehr spät in der Nacht immer wieder Hunger bekamen, zum anderem die Waschbären. Gegen Letzteres hatten man einfach keine Chance. Man konnte noch so alles absichern, die Waschbären fanden immer wieder einen Weg in das Küchenzelt. Verpflegung blieb aber trotzdem genügend übrig.

Die letzte Nacht verbrachten, bis auf die Kleinsten, denn Wölflingen, alle im Freien, da die meisten Zelte schon am vorletzten Tag abgebaut wurden. Tags darauf, nach dem restlichen Abbau des Camps machten man sich auf die 7stündige Heimreise. Als Lagerabzeichen gab es für alle einen Pin in Form einer Friedenstaube.

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