21.07.2026

Unser Vor-dem-Sommerlager-Probelager begann mit dem Aufbau der Jurte. Die Kinder meisterten den Aufbau fast vollständig selbst – ihnen wurde lediglich der Platz gezeigt. Allerdings bemerkten wir anschließend, dass das Dächle vergessen wurde. Also hieß es: Jurte noch einmal abbauen und anschließend richtig wieder aufbauen. Währenddessen kümmerten sich die Leiter um den Aufbau des Black Eagle.

Am Abend bereiteten wir zwei Stockbrotteige vor. Einen mit Sirup und einen ohne (der Teig ohne Sirup hat deutlich besser geschmeckt). Zu den Stockbrotteigen gab es Wurst, Essiggurken und Röstzwiebeln – eine etwas ungewöhnliche, aber sehr leckere Kombination. Nach einem gemütlichen Abend ging es schließlich schlafen. Einige nutzten die Gelegenheit allerdings noch, um sich heimlich die Haare pink zu färben.

Am nächsten Morgen war die Überraschung groß, als die Leiter die pinken Haare entdeckten. Nach einem lustigen Wachmachspiel verabschiedeten wir Ricki, die das Lager verließ. Anschließend machte sich der Rest der Gruppe auf den Weg zum Einkaufen. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgte ein Brunnen auf dem Weg für die nötige Abkühlung. Die Einkaufstour war erfolgreich: Zurück kamen wir mit Maultaschen, Essiggurken, Nudeln, Pesto, Kräuter- und Knoblauchbaguettes sowie ganzen fünf Kilogramm Kartoffeln.

Zum Mittagessen gab es die Baguettes zusammen mit leckeren Bratkartoffeln. Ein besonderes Highlight war, dass Michele und Mammut an diesem Tag kurz vom Lagerplatz weg mussten um natürlich standesamtlich heirateten – hust hust. Den Nachmittag verbrachten wir mit vielen Gesprächen und einer tollen gemeinsamen Zeit.
Am Abend bereiteten wir Maultaschen mit Ei und Bratkartoffeln zu. Danach spielten wir eine Runde Capture the Flag. Dabei wurde es etwas wilder: Sneaker nahm versehentlich eine Bank auseinander und hat sich dabei leicht das Knie aufgeschürft. Zum Glück wurde er versorgt, die Bank wieder repariert und wir konnten den Tag anschließend gemütlich ausklingen lassen.

Am letzten Morgen frühstückten wir gemeinsam – mit Maultaschen mit Ei und Müsli. Anschließend saßen wir noch eine Weile zusammen, bevor wir die Jurte abbauten. Außerdem bereiteten wir die Feier zum Pfadfinderversprechen vor und führten persönliche Gespräche.
Nachdem alles vollständig abgebaut und in die Autos eingeladen war, wollten wir eigentlich noch Nudeln mit Pesto essen. Daraus wurde allerdings nichts, denn die Nudeln verbrannten über dem Feuer. So traten wir ohne dieses letzte Essen die Heimreise an.

Wieder angekommen, verabschiedeten wir uns voneinander. Es war ein wunderschönes Wochenende voller Teamarbeit, leckerem Essen, lustiger Erlebnisse und schöner gemeinsamer Momente. Wir freuen uns schon auf das nächste Lager!

Eure kleinen Pfadi-Leiter

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